Wartungsbedingungen

§ 1 Vertragsgegenstand

Der Betreiber beauftragt das Wartungsunternehmen mit der jährlichen Wartung und der fortlaufenden Überwachung der benannten Anlage.

 

§2 Beginn, Laufzeit, Kündigung

Das Vertragsverhältnis beginnt nach der Unterzeichnung dieses Vertrages durch beide Vertragsparteien. Es erstreckt sich ab diesem Datum auf das laufende sowie die folgenden zwei Kalenderjahre und verlängert sich jeweils um zwei Jahre, sofern der Vertrag nicht 6 Monate vor Ablauf schriftlich gekündigt wird. Sollten die Wartungsgebühr oder eine sonstige Rechnung gemäß §4 nicht fristgerecht bezahlt werden, steht es dem Wartungsunternehmen frei, den Vertrag fristlos zu kündigen. 

 

§3 Leistungen des Wartungsunternehmen

Sofern ein Fernüberwachungssystem installiert ist, wird bis zu 4 Wochen nach Inbetriebnahme, die Anlage werktags zu den üblichen Geschäftszeiten überwacht. Dies soll die optimale Funktion sicherstellen. Eingehende Fehlermeldungen werden geprüft, die Behebung von Fehlern innerhalb von 2 Arbeitstagen eingeleitet. Falls erforderlich erfolgt eine Kontrolle der Anlage vor Ort durch Fachpersonal. Kleinere Mängel werden sofort behoben. Sollte eine sofortige Reparatur nicht möglich sein, veranlasst das Wartungsunternehmen bei Reparaturkosten unter 500 €, die Bestellung, Lieferung und den Einbau der erforderlichen Ersatzteile. Im Fall höherer Kosten wird vorab der Betreiber kontaktiert. Eine Bestellung von Ersatzteilen erfolgt dann nur nach Weisung. Die Anlage wird einmal pro Jahr gewartet. Dabei werden folgende Wartungsarbeiten durchgeführt: Überprüfung der Betriebsmittel auf Verschmutzung, Beschädigung und Funktion; Wiederholungsmessung nach DIN VDE Vorschriften, grobe Reinigung der Betriebsmittel (soweit möglich und ohne größeren Aufwand, sowie leicht zugänglich) 

Zähleranlage: Überprüfung auf Verschmutzung und Testen des Zählers. (Falls vorhanden) Sichtprüfung aller Bauteile. Erprobung der Schutz Sicherheits- und Überwahungseinrichtungen. Die Ergebnisse werden in einem Wartungsprotokoll protokolliert, welches dem Betreiber zugeteilt wird.

 

§4 Kosten

Die Wartungsgebühr beträgt 0,5% inkl. MwSt. vom Bruttoanlagenwert der zu überwachenden Anlage im Jahr. Der Mindestbeitrag liebt bei 90 € inkl. MwSt. . Mit der Jahresgebühr sind Kosten für die Arbeitszeit, Wegezeit und Fahrkosten der jährlichen Wartung und die laufende Überwachung abgegolten. Die Wartungsgebühr gilt ab einem Bruttoanlagenwert von 5.000 €. Für Anlagen unter 5.000 € Anlagenwert gilt eine jährliche Wartungsgebühr von 2% vom Bruttoanlagenwert der zu überwachenden Anlage. Die Kosten einer Besichtigung und ggf. Reparatur vor Ort werden zusätzlich wie folgt in Rechnung gestellt: 

Hin- und Rückfahrt pro km: 0,45 €

Reparaturzeit pro Stunde: 49 €

Materialkosten sind vollständig vom Betreiber zu tragen. Während der Produktgarantie sollten Kosten für den Tausch von Teilen vom Garantiegeber nachträglich erstattet werden. Im Fall von versicherten Schäden sollte die Versicherungsgesellschaft gemäß Bedingungswerk die Kosten übernehmen. Die Wartungsgebühr und sonstigen Kostensätze erhöhen sich als Inflationsausgleich jährlich um 3%. Die Wartungsgebühr wird halbjährlich zum 6. Januar und 1. Juli zur Zahlung fällig. Störungen der Anlage, gleich welcher Art, berechtigen den Auftrageber nicht zur Zurückhaltung fälliger Zahlungen. 

 

§5 Sonstiges

 

Den Mitarbeitern und externen Beauftragten des Wartungsunternehmens ist während der üblichen Geschäftszeit Zutritt zu der Anlage zu gestatten. Das Wartungsunternehmen ist berechtigt, mit der Durchführung des Wartungsauftrages auch eine oder mehrere Firmen zu beschäftigen, die jedoch im Verhältnis zum Auftraggeber nur als Subunternehmer des Wartungsunternehmens tätig werden. Gegenüber dem Auftraggeber bleibt allein das Wartungsunternehmen aus dem Vertrag berechtigt und verpflichtet. Das Wartungsunternehmen haftet für Beschädigungen der Anlage bis zu einem Höchstbetrag von 5.000 € nur dann, wenn diese Beschädigung bei Ausführung der Arbeiten nachweislich durch einen Erfüllungsgehilfen schuldhaft verursacht worden sind. Für Mindererträge, die durch Wartungs- oder Reparaturarbeiten entstehen, wird kein Ausgleich vorgenommen. Hierfür ist die Deckung durch einen Allgefahren Versicherung erforderlich. Die AGBs des Wartungsunternehmens sind dem Auftraggeber bekannt und er akzeptiert diese vollständig. Sofern eine Klausel dieses Vertrages im konkreten Fall unwirksam sein sollte, so wird die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die Vertragsparteien verpflichten sich, eine dem Sinn und Zweck entsprechende andere Klausel zu vereinbaren. Ansonsten gelten die gesetzlichen Bestimmungen und unsere beigefügten Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Mündliche Nebenabsprachen haben die Vertragsparteien nicht getroffen. Alle Änderungen und/oder Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform.